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... mich

Ich bin der Joachim, oder kurz und besser: Achim – ein morgenmuffliger GS-Fahrer Jahrgang 1964 vom Rand des nördlichen Schwarzwalds, der dampft, immer noch gerne Fleisch isst und morgens vor dem dritten Kaffee keine zusammenhängende Sätze bilden kann.

Meine Liebe zum motorgetriebenen Zweirad begann schon sehr früh – Fahrrad fahren war noch nie so mein Ding. Deshalb gabs für mich auch keine Diskussion, wie meine Aufwandsentschädigung für ein ganzes Jahr Konfirmantenunterricht inkl. Abschluss im schwarzen Samtanzug anzulegen sein würde. Ein Mofa musste her, das notwendige Alter für legales Fahren käme dann später, automatisch. 
Die Entscheidung fiel für ein grasgrünes Mofa der Marke Solo, ein Unternehmen das damals den Sachkundigen eher als Hersteller von Rasenmähern und Kettensägen bekannt war. Ich war natürlich nicht sachkundig und wurde deshalb alsbald zum Opfer aller Florys, Primas und Zündapps der späten Siebziger. Egal, die Wunden von damals sind geleckt. Was bleibt? Ich war mobil. Dem Landei stand endlich die Welt offen …

Der nächste Schritt war unausweichlich. Ein Mokick musste her. Da mich Form und Funktion einer Enduro schon früh begeisterten, stand bald eine Yamaha DT50M im Hof.
Ich fand sie geil, meine Freunde auf ihren Kreidlern, Herculessen und Zündapps auch – sie mussten sich kein neues Opfer suchen. Egal. Ich hatte meinen Spaß, vor allem offroad (wo die Opferrolle auch mal gewechselt wurde), war mobil und hatte immer ein Plätzchen für ne nette Sozia. Was will man mehr als junger Wilder? 

Nach Abschluss meiner Ausbildung kam der Führerschein, dann das erste Gehalt und damit das erste eigene, vollwertige Motorrad, eine Yamaha SR 500. Davor gabs so manchen Test mit anderen Bikes, u.a. einer Yamaha XV 750 und einer Kawasaki Z1300, das bleibt aber unter uns. Mit der SR gings dann auch zu zweit mit Gepäck, Zelt und allem Gedöns auf die erste große Urlaubsfahrt. Die große, weite Welt konnte kommen.

Nach drei Jahren 27 PS (man überlegt sich damit dreimal, ob man den Überholgang angeht oder nicht) war ich zu großem, schnellerem und starkem bereit: Eine Yamaha XJ 900 N(ackig) hatte mich im Sturm erobert. Und ich mit ihr dann alle schönen Ecken Europas. Aaach, meine treue und zuverlässige Göttin! Ich könnte mir heute noch den Arsch versohlen, dass ich sie verkauft habe. Shame on me.

Danach kam die Suzuki Bandit 1200, damals hoch gelobt für ihren Motor und ihr Fahrwerk. War beides auch besser, als bei der XJ. Zugegeben. Doch meine XJ hatte Charisma, eine Seele, die ich bei der Bandit leider nie gefunden habe. 

Gelandet bin ich nun, meinem fortgeschrittenen Alter und veränderten Statur geschuldet, bei einer BMW GS 1200, die ich heute noch fahre. Enduroform gegeben, Leistung und Fahrwerk passt, Raum für Körpermasse vorhanden. Eigentlich alles gut. Nur … die Seele, die such ich noch.

Die großen Reisen liegen leider hinter mir, da mich Beruf und Familie doch ordentlich Zeit kosten. Ein paar kürzere Runden durch den Schwarzwald und das Elsass oder längere durch die Alpen (ich liebe Pässe!) mit meiner Dicken sind aber zum Glück immer noch drin. Meine (schon mehrmals befahrenen) Lieblingsziele sind die Seealpen, das Piemont, Irland und Norwegen, meine (leider immer noch) geträumten, die Anden bis Patagonien, die Region Ladakh und das Karakorum. Beim Träumen wirds wohl bleiben …

... diesen Blog

Die ursprüngliche Idee zur Karte mit den Hotelempfehlungen, auf der hier alles basiert, kam beim Planen einer Seealpentour. Für die Unterbringung einer größeren Gruppe musste ich Hotels finden, die nahe an unserer geplanten Strecke lagen. Mit den im Web vorhandenen Seiten war mir das zu mühsam. So begann ich, mir mit GoogleMap eine Karte anzulegen und die in Frage kommenden Unterkünfte darin zu platzieren. Daraus ist mittlerweile eine Karte mit ca. 2.500 Unterkünften entstanden, die mir von Motorradfahrern aus verschiedenen Foren empfohlen wurden. Damit auch andere von den Tipps profitieren, habe ich zur Karte eine Facebookseite, eine Instagramseite und nun diesen Blog ins Leben gerufen.

Meine Seite hier ist übrigens rein privater Natur. Ich bin weder bei einem Betrieb der Motorrad- oder Hotel-Branche angestellt oder werde von solchen bezahlt. Hotels und andere Unterkünfte, die mir schon Geld dafür geboten haben, in die Karte aufgenommen zu werden, blocke ich ab. Das wäre komplett gegen die Idee, die hinter meinem Projekt steckt. Da bin ich bockig!

Produkte, die ich empfehle, habe ich in der Regel selbst schon gekauft, bin damit zufrieden und empfehle sie daher gerne weiter. Oder ich finde sie so gut, dass ich sie gerne selbst hätte, mir aber nicht leisten kann oder will..

Falls ihr mir etwas zu sagen habt, euch Fragen quälen, ihr Ideen für Inhalte ausbrütet, euch der Hals bei einem meiner Texte angeschwollen ist oder mich einfach nur loben wollt … jederzeit und gerne! Ich antworte, sobald es mir möglich ist! 

Erreichen könnt ihr mich am besten per Mail an info@moppedhotel

Zusätzlich bin ich natürlich auch auf Facebook und Instagram unterwegs. Über einen Besuch dort würde ich mich freuen.

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